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Innovationsgeist fördern: easySoft vergibt unternehmensweiten Award

Erstmals in der eigenen Firmengeschichte vergibt easySoft einen unternehmensweiten Innovation Award. Der Metzinger Softwarehersteller setzt damit einen neuen Impuls für die eigene Innovationskultur. Während es in der Vergangenheit bereits Auszeichnungen innerhalb der Entwicklungsabteilung gab, wurde der Wettbewerb nun auf alle Unternehmensbereiche ausgeweitet. Welche Ideen prämiert wurden und welche Bedeutung die Initiative für easySoft hat, darüber haben wir mit Geschäftsführer und Juror Andreas Nau sowie dem Gewinner Maik Hoffmann gesprochen.

Andreas Nau, warum wurde der Innovation Award ins Leben gerufen und was war die zentrale Idee dahinter?

Andreas Nau: Innovation ist für uns nicht nur ein Schlagwort, sondern ein zentraler Bestandteil unserer Kultur und Strategie, die sich seit Langem zum Beispiel in der Verteilung unserer Entwicklungsressourcen widerspiegelt. Mit dem easySoft Innovation Award schaffen wir erstmals einen unternehmensweiten Raum, in dem kreative Ideen für alle sichtbar sind. Gleichzeitig senden wir ein klares Signal nach innen und nach außen: Wir arbeiten aktiv an der Zukunft und schätzen die Ideen, Meinungen und Fähigkeiten unserer Kolleginnen und Kollegen. Dabei stellen wir ihnen die Ressourcen bereit, die sie für die Entwicklung ihrer Ideen benötigen. 

Ganze 28 Einreichungen schafften es ins Halbfinale des Awards – welche Erwartungen hattest Du an die Ideen?

Andreas Nau: Unser Ziel war und ist es, sowohl praktische Verbesserungen für den Arbeitsalltag als auch kreative Ideen für die Zukunft zu fördern. Dabei ging es nicht darum, möglichst ausgefallene oder hippe Vorschläge zu prämieren, sondern um Innovationen, die echten Mehrwert für unsere Kunden und unser Unternehmen schaffen.

Was verleiht dem easySoft Innovation Award seinen besonderen Charakter?

Andreas Nau: Seine Einzigartigkeit als unternehmensweiter Rahmen, der Pragmatismus, Visionen und kreative Freiheit miteinander vereint, macht den Award so besonders. Er hebt nicht nur herausragende Ideen hervor, sondern fördert auch bereichsübergreifende Zusammenarbeit und greifbare Innovationen, die gleichermaßen unseren Kunden und easySoft zugutekommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Ideen inkrementeller, architektonischer oder disruptiver Natur sind – ob sie Produkte, Prozesse oder Services betreffen. Der Award bietet konventionellen und unkonventionellen Ansätzen eine Plattform, die das Potenzial haben, unsere gemeinsame Zukunft zu gestalten.

Besonders hervorzuheben ist, dass das gesamte Top-Management – von den Bereichsleitern bis zur Geschäftsleitung – in die Bewertung eingebunden war. Zudem konnten die Kolleginnen und Kollegen ihre Ideen alleine oder im Team einbringen. Und natürlich die Ergebnisse. Die vielen guten eingereichten Ideen sprechen für sich und machen den Award zu einem vollen Erfolg.

Wie schätzt Du die Bedeutung dieses Awards für die Unternehmenskultur von easySoft ein?

Andreas Nau: Der Award zeigt, dass jede Kollegin und jeder Kollege etwas bewirken kann. Er motiviert dazu, sich aktiv einzubringen, und würdigt die vielen großartigen Ideen, die oft im Verborgenen schlummern. Solche Formate fördern nicht nur den Zusammenhalt und das individuelle Potenzial, sondern stärken auch unseren gemeinsamen Innovationsgeist. Sie unterstreichen, wie sehr wir als Unternehmen die Kreativität und den Beitrag jedes Einzelnen schätzen.

“Der KI-Assistent soll das ganze Potenzial der Software einfach zugänglich machen.”

Herzlichen Glückwunsch, Maik! Im Finale, in dem die drei besten Einreichungen präsentiert und diskutiert wurden, konntest Du Dich mit Deiner Idee durchsetzen und den ersten Platz belegen. Kannst Du uns ein wenig über Deine Idee erzählen? Was hat Dich inspiriert?

Maik Hoffmann: Vielen Dank! Meine Idee basiert auf einem KI-gestützten Assistenten, der Anwender in unseren easySoft-Lösungen unterstützt. Ein Herausforderung, die unsere Kunden immer wieder schildern, ist die Funktionsvielfalt unserer Software. Diese geht natürlicherweise mit einer gewissen Komplexität einher. Insbesondere bei der Erstellung von sehr umfangreichen Berichten und Auswertungen sind manche Nutzer erst einmal überwältigt von den Möglichkeiten. Dadurch schöpfen sie manchmal nicht das volle Potenzial unserer Lösung aus und übersehen wertvolle Funktionen, die ihnen die tägliche Arbeit erleichtern würden. Das wurde immer wieder in Kundenrückmeldungen sichtbar.

Hieraus entstand der Wunsch, unsere Software zugänglicher zu gestalten und unseren Kunden mehr Sicherheit in der Anwendung zu geben. Meine Idee ist, dass ein KI-Assistent durch natürliche Spracheingabe gezielt Hilfestellung gibt, komplexe Vorgänge verständlich macht und bestimmte Abläufe automatisiert. Das erleichtert die Bedienung und macht das ganze Potenzial unserer Software einfacher zugänglich.

Was hat Dir an der Teilnahme am easySoft Innovation Award besonders gefallen?

Maik Hoffmann: Der Award zeigt, dass innovative Ideen nicht nur gehört, sondern auch ernsthaft geprüft und gefördert werden. Wir als Mitarbeiter können damit aktiv an der Zukunft des Unternehmens und unserer Software mitarbeiten. 

Welche Bedeutung hat der Award für Dich persönlich und welche Erwartung hast Du an easySoft?

Maik Hoffmann: Für mich persönlich ist der Award eine große Anerkennung und Motivation. Er zeigt, dass es sich lohnt, über den Tellerrand zu schauen und mutige Ideen einzubringen. Gleichzeitig ist er aber auch eine Verantwortung: Jetzt geht es darum, die Idee aus der Theorie heraus in ein praxistaugliches Konzept zu überführen, das für unsere Kunden einen echten Mehrwert schafft.

Von easySoft wünsche ich mir, dass dieser Innovationsgedanke weiterhin aktiv gefördert wird, sodass kreative Ansätze auch künftig gezielt unterstützt und in die Praxis überführt werden.

“Der Award ist ein Startpunkt, kein Endpunkt.”

Wie geht es jetzt weiter? Gibt es konkrete Pläne, die Ideen umzusetzen?

Andreas Nau: Absolut. Der nächste Schritt besteht darin, die Ideen hinsichtlich ihrer Machbarkeit und ihres Nutzens zu prüfen und sie – sofern möglich – in unsere Strategie zu integrieren. Im Rahmen unserer Excellence-Förderung werden die Finalisten ihre Ideen weiter ausarbeiten. Der Award ist ein Startpunkt, kein Endpunkt.

Maik Hoffmann: Wir sind bereits dabei, erste Elemente davon umzusetzen. Zeitgleich mit dem Innovation Award erarbeitete ein Kollege einen Chatbot im Rahmen seiner Masterarbeit. Das Ziel dieses Chatbots ist es, Pflege-Azubis bei ihrer Ausbildung zu unterstützen, zum Beispiel um sich passende Bildungsangebote vorschlagen zu lassen oder um Informationen zu Einsatzbereichen zu erhalten. 
Bei der Umsetzung dieser Idee können wir wertvolle Erfahrung für die Nutzung von künstlicher Intelligenz sammeln, die uns später weiterhilft. Die ersten Ergebnisse werden wir bereits bei unserer Anwenderkonferenz im Mai vorstellen. 

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